Martin Trachsel

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26.05.2013

Tanz dich frei 2013 hat das Vertrauen und die Chance verspielt

Als EVP Stadtrat verurteile ich die gewaltvollen Ausschreitungen am unbewilligten Anlass Tanz dich frei von letzter Nacht. Das Verhalten, die Sachbeschädigungen und das nicht respektieren der Sicherheitsvorkehrungen sowie der Anweisungen der Polizei ist nicht akzeptabel.

Das Anliegen der Jugend auf Freiräume soll und darf postuliert und diskutiert werden. Lösungen sind jedoch nicht zu erzwingen, sondern auszuarbeiten am runden Tisch, um die Koexistenz verschiedenster Anspruchsgruppen im freien Raum gerecht zu werden.
Tanz dich frei mag als Tanzfest in Bern seinen Platz bekommen. Doch die Organisation liess schon Schlimmstes befürchten waren im Vorfeld keine Verantwortlichen auszumachen und die Organisation handgestrickt, dilettantisch und unprofessionell ja gar unverantwortlich.
Die Organisation für ein Fest von über 10‘000 Personen ist kein Pappenstiel. Das benötigt viele Vorarbeiten, Abklärungen und vor allem Bewilligungen. Es braucht aber auch Konzepte gegen Littering, WC Anlagen anstatt in Eingänge zu Pissen und Sicherheitspersonal, welches auf dem Baldachin herumspazierende herunterholt oder gar verhindert diesen zu betreten. Es braucht eine abgesprochene Route, Sicherheitsstandards für die Soundmobile, Konzept für den Verkauf von Getränken und die Verwendung der Einnahmen für die Unkosten.
Ja wer ein Fest organisiert, braucht schon im Vorfeld viel Arbeitseinsatz und Finanzen – ja vielleicht sogar kapitalistische Sponsoren… aber dagegen wurde die tanzerfreute Masse ja mit Parolen überhäuft und versucht, eine politische Ansicht über das Festival zu stülpen.
Die meisten Teilnehmer wollten doch tanzen und ein Fest. Dass dieses Kosten verursacht ist seit jeher so. Kauften wir früher ein Tanzbändeli und beteiligten uns an Unkosten oder hat die Fasnacht ihre Plakette so braucht es für ein solches Fest Kostenbeteiligung der Teilnehmenden oder Sponsoren für Infrastruktur, Ruhe und Ordnung im öffentlichen Raum.
Etliche verliessen nicht nur des Regens und Kälte wegen die Veranstaltung, sondern auch weil die Veranstaltung schlecht organisiert war, die politischen Informationen nicht alle interessierte, niemand wusste was passiert und ebenfalls niemand den Lead innehatte.
Bereits beim Start kam mir ein mulmiges Gefühl auf, zu sehen, wie ein wilder Haufen die Spitze des Umzuges anführte. Wenn das die Organisatoren sind, kann es nur im Chaos enden – und die Befürchtung bewahrheitete sich. Niemand fühlte sich verantwortlich, sich für ein freies Tanzfest einzusetzen und gewissen destruktiven Teilnehmenden die Schranken zu weisen.
Das Tanz dich frei konnte die grossen Befürchtungen aus dem Vorfeld nicht widerlegen – im Gegenteil hat, anstatt Freiheit zu geben, die Freiheit genommen.
Es ist nun umso wichtiger, dass am Nachtleben Konzept weitergearbeitet wird. Es müsse verbindliche Regeln gefunden werden. Nicht bewilligte Kundgebungen und Feste in dieser Grössenordnung sind jedoch in Zukunft zu unterlassen und einen Start zu verhindern.
Martin Trachsel, Stadtrat EVP



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